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SPORT

Fallschirmweltcup: bunter Himmel über Thalgau

Der Fallschirm-Weltcup gastiert auch heuer wieder vom 23. bis 25. August in Thalgau und bringt somit eine der wohl spektakulärsten und anspruchsvollsten Sportarten exklusiv nach Österreich. Rund 200 Athleten aus 20 Nationen, beinahe 1.600 Sprünge und tausende begeisterte Besucher: Das sind die beeindruckenden Zahlen, mit denen Thalgau vor allem im Vergleich zu anderen Fallschirm-Weltcupveranstaltungen glänzen kann. Ein spektakulärer Höhepunkt steht gleich am Freitagabend auf dem Programm. Dabei wird es zum ersten Mal in Salzburg Überflüge von zwei Eurofightern der Einsatzbereitschaft des Österreichischen Bundesheeres über dem Wettkampfgelände in Thalgau geben. Neben dem sportlichen Ereignis gibt es ein umfangreiches Kinderprogramm und Abendunterhaltung mit den „Radauern“ und dem „Weltcup Special“ am Freitag und „Dandelion“ und „Moohill42” am Samstag. Für die Verpflegung sorgen die örtlichen Vereine. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen tagsüber und abends ist frei. Die Bewerbe finden je nach Witterung statt.



BRAUCHTUM

Mondseer Jedermann

In Mondsee ist Sommer … wenn an den Samstag Abenden im Karlsgarten nach dem Jedermann gerufen wird. Seit mehr als 90 Jahren wird nicht nur auf dem Salzburger Domplatz das Spiel vom „Leben und Sterben des reichen Mannes“ gezeigt. Auch in Mondsee steht alljährlich im Sommer der Jedermann auf der Bühne. Das Besondere daran: In Mondsee wird das Stück von Hugo von Hoffmannstal in einer Mundartversion gezeigt, die vom Dichter Franz Löser stammt und einst von Hugo von Hoffmannstal persönlich freigegeben wurde. Ab 13. Juli stirbt der Jedermann bis zum 25. August jeden Samstag ab 20.30 Uhr auf der Bühne im Karlsgarten. Bei Schlechtwetter übersiedeln die Schauspieler und das Publikum in den Festsaal des Schlosses Mondsee. Weitere Vorstellungen am 20. und 27. Juli, sowie am 10, 17. und 24. August.



KUNSTHANDWERK

Seit 18 Jahren der Publikumsmagnet in der Altstadt

Der Pariser Kunstbazar an der Seine war vor mehr als einem Jahrzehnt noch Vorbild für die Salzachgalerien. Heute sind sie Österreichs größter Open-Air Kunstbasar und setzen selbst neue Maßstäbe. Von Pfingsten bis zum Rupertitag (Ende September) werden dann wie jedes Jahr zigtausende Besucher zu den Wochenenden an die Salzach pilgern, Multikulti schnuppern und sich der schönen Dinge erfreuen, feilgeboten an elf Wochenenden von insgesamt mehr als neunhundert Ausstellern aus aller Welt. Man kommt und staunt, teilt Gedanken mit Künstlern und Handwerkern, schaut ihnen über die Schulter, verliert die Zeit, findet sich selbst. Ob Ausflugsziel oder Flaniermeile: Die Salzachgalerien haben für Groß und Klein Spannendes zu bieten. Die Termine: 8., 9., 10., 22., 23. Juni, 6., 7., 20., 21., 27. und 28. Juli, 3., 4., 10., 11., 17., 18., 24 und 25. August, 21. und 22. September.  „Man sieht sich“ und wird gerne gesehen bei den Salzachgalerien.Treffpunkt und Jour fixe jedes Jahr.



BAUERNHERBST

Bauernherbst in Obertrum am See

Obertrum am See ist die Wiege des Bauernherbstes und der „motorfreie Familientag“ um den Obertrumer See zählt inzwischen zu den wohl schönsten Erlebnissen im Salzburger Seenland. Die Straßen rund um den See sind für den motorisierten Verkehr gesperrt und gehören an diesem Tag den Radfahrern, Skatern, Fußgängern und allen motorfreien Fahrzeugen. Ein großer Trachtenfrühschoppen, die Ausstellung von altem Handwerk und alten Traktoren, sowie ein großes Kinderprogramm geben dem Beginn des Bauernherbstes einen traditionellen Rahmen. Auch die Kulinarik kommt nicht zu kurz: Typische Speisen und Getränke aus der Region werden angeboten und aus dem „Bierbrunnen“ fließt statt Wasser Herbstbier. Der Trachtenfrühschoppen beginnt um 10 Uhr. Um 11 Uhr wird der Bauernherbst mit dem motorfreien Tag eröffnet.



KULTUR

Mehr als 100 Kunsthandwerker kommen

Bereits zum 26. Mal gibt es heuer am 7. und 8. September den Seehamer Kunsthandwerksmarkt. Eingebettet an der idyllischen Lage des Seehamer Strandbades direkt am Obertrumer See, gibt es hier den Brückenschlag des Kunsthandwerks zwischen Tradition und Moderne. Das gelingt mit einer breite Palette von über 100 Aussteller aus ganz Österreich und dem angrenzendem Ausland. Die Künstler präsentieren Produkte die sich in allen Materialbereichen bewegen: Glas, Holz, Keramik, Leder, Metall, Papier, Schmuck und Textiles. Im Jubiläumsjahr wird es zudem eine eigene Schauwerkstatt geben, wo der Musikinstrumentenbau direkt dem Publikum vorgeführt wird. Weitere Schauwerkstätten zeigen Holzdrechsler, Glasbläser, Schmuckgestalter, Metall wird bearbeitet, textiles Handwerk und Papier wird geschöpft. Der Reigen des Handwerks ist sehr groß. Abgerundet wird das Ganze durch tolle Live-Musik über beide Tage und ein vielfältiges kulinarisches Angebot an hochwertigen Bioprodukten aus der Region (Bio-Laden Seeham, Seehamer Bäuerinnen) und den heimischen Dorfgastwirten. Die Veranstaltung wird nach den Kriterien von „Green Event Salzburg“ ausgerichtet und umgesetzt. Das Veranstaltungsgelände ist rollstuhlgerecht. Ausgewiesene Parkplätze. Der Markt ist an beiden Tagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet.



SPORT

Halbmarathon um den Wallersee

Für Lauffreunde ist der internationale Halbmarathon rund um den Wallersee längst ein Pflichttermin, der heuer am 8. September auf dem Programm steht. Veranstaltet vom Skiclub Seekirchen bietet dieser Lauf für jeden Läufer den passenden Bewerb. So führt der Halbmarathon über 21,1 Kilometer rund um den Wallersee. Dieser Halbmarathon kann auch als Staffelbewerb über jeweils 10,5 Kilometer bewältigt werden. Wer nicht ganz soweit laufen möchte, kann sich für den Rupertilauf entscheiden. Der ist mit 10,5 Kilometer für Damen und Herren gleich lang, zusätzlich gibt es eine Nordic Walking-Wertung. Start ist jeweils um 10.30 Uhr in Seekirchen. Bereits um 9 Uhr stehen die Kinderläufe auf dem Programm, die über Distanzen zwischen 200 Meter und 1,6 Kilometer gehen. Voranmeldung www.skiclub-seekirchen.at



LESUNG

Ein Abend im Zeichen der Volkskultur

Karl Pumberger-Kasper ist für seine heiteren Kurzgeschichten weitum bekannt. Der ehemalige Bürgermeister der Innviertler Gemeinde Gurten beschreibt Alltagssituationen und begeistert dabei im Wohlklang der Innviertler Mundart bei seinen zahlreichen Lesungen. Acht Mundartbücher hat der gelernte Tischlermeister seiner stets wachsenden Fangemeinde inzwischen serviert und mit dem Roman „Bürgermeister im Dorf“ erschien 2013 sein erstes Buch in Hochsprache. Für den musikalischen Rahmen sorgt bei dieser Lesung die Teichstätter Tanzlmusi. Maria Naiz, Gerlinde, Franz und Franz-Josef Plainer musizieren gemeinsam mit viel Freude seit über elf Jahren und waren bei Veranstaltungen wie dem Amselsingen in Bischofshofen und bei der Sendung Klingendes Österreich mit Sepp Forcher eingeladen. Ihr Motto für den Abend mit Karl Pumberger-Kasper lautet: „Tanz’n, Spün, Singa und a schens Gwand dazua, des is Volkskultur“.



BRAUCHTUM

Bauernmarkt mit buntem Programm

Der 15. September steht wieder ganz im Zeichen des Mondseer Bauernmarktes. Als ein besonderer Höhepunkt gilt heuer die Bezirksbauernmesse mit Festzug von der Seeallee zur Basilika Mondsee. Zudem bietet der Rinderzuchtverband Vöcklabruck auf der Seewiese wieder eine Schau unter dem Titel „Die richtige Kuh fürs Mondseeland“. Die offizielle Eröffnung erfolgt heuer durch Agrarlandesrat Max Hiegelsberger. Danach steht dem bunten Mix aus Information, Kulinarik, bäuerlichem Handwerk, musikalischer Unterhaltung und Kinder- und Familienunterhaltung nichts mehr im Weg.



KABARETT

Es kommt, wie´s kommt

Es kommt, wie´s kommt. Sagt Martin Frank. Und der muss es wissen, denn er ist der Shootingstar das bayerischen Kabarettszene und hat auch schon Monika Gruber als „Zivi“ auf der Bühn vestärkt. Dass er es aber durchaus auch allein kann, zeigt er mit seinen Soloauftrtten, bei denen er sich überlegt, ob er sich ohne Bachelor überhaupt noch auf die Straße trauen darf? Und wie geht so eine Karriere dann weiter, wenn man schleimtechnisch nicht mit Schnecken mithalten kann? Und zum Glück haben einige Musikhochschulen Martin Franks Bewerbung abgelehnt. So bleibt er den großen Opernhäusern fern und beansprucht die Ohren seiner Zuhörer in den Kleinkunstbühnen. Kartenreservierung hier>>>



ZAUBERSHOW

Wunder & Träume

Es ist wieder so weit: Nach zweijähriger Kreativpause führt The Magic Priest Gert Smetanig in seiner neuen abendfüllenden Show Wunder & Träum mit den Zuschauern Experimente durch, die nicht nur unterhaltsam und rätselhaft sind. Er blickt auch in die Zukunft. Unmögliches wird wahr, Unbegreifliches wird gemeinsam und interaktiv mit den Zuschauern erlebbar gemacht. Und so befasst sich die neue Show mit Begeisterung, Menschen, Zeit und der eigenen Zukunft. Hier steht der Zuschauer im Mittelpunkt und auch Sie werden feststellen können, dass Sie über besondere Fähigkeiten verfügen, von denen Sie bis heute noch nichts wussten. „Meine Leidenschaft ist das Entertainment. Ich will, dass die Leute nach der Show sagen: Ich weiß zwar nicht, wie das alles möglich war, aber es hat mir einen Riesenspaß gebracht“ sagt The Magic Priest.



KABARETT

Voll am Start

Verlieren Sie auch langsam den Überblick über Ihre Apps, Tools, Codes und Cookies oder wie das alles heißt? Hat Ihnen schon mal wer in der Straßenbahn den Platz angeboten? 50 ist das neue 70. Wer in der Mitte des Lebens nicht zum Komposti verkommen will, der kann schon einmal mit dem Deutschlernen anfangen. Wir treffen auf Honks, Nerds und Milfs, statt auf Trottel, Streber und die gut gebaute Sitznachbarin beim Elternsprechtag. Wir taggen, liken und twittern und wünschen unserem Partner per Messenger guten Appetit, obwohl der uns gerade gegenüber sitzt. Kabarettist Reinhard Nowak und Sänger Roman Gregory hat das Schicksal nun zusammengeführt, um sich der großen Challenge zu stellen. Nach einem absolut megauncoolen Auftritt bei einem Teenie-Geburtstag wollen die beiden es allen beweisen und voll durchstarten: ein Youtube-Hit muss her, mit 7-stelligen Likes. Ganz nach dem Motto: Wir haben nichts zu verlieren. Too old to die young!



KABARETT

Gürteltiere brauchen keine Hosenträger

Wie der Titel klar sagt, hat der Abend mit Gürteltieren gar nichts zu tun. Mit Hosenträgern letztlich auch nichts und doch ist der Titel nicht willkürlich gewählt. Warum, das findet der Zuschauer heraus, wenn er unter anderem erfährt, dass das Glück der Glücklichen die Unglücklichen belästigt, und dass wir Glück haben, dass heute nicht Sonntag ist, wie es mit dem JA! Natürlich-Schweinderl weitergeht und dass nicht Oida das Wort für fast alles ist, sondern Schaß und vor allem, was ein Empörungsblähhals ist… Dazu gibt’s neue Couplets übers Parshipen bis zu Superman-Love. Dieses 25. Programm zeigt einen gereiften Prokopetz oder zumindest einen, der sich so gekonnt verstellt, dass man meinen könnte, mit 66 Jahren wäre er gereift. Denn vergessen wir nicht, was schon thomas Bernhard sagte: „Es gibt keine Altersweisheit, es gibt nur Altersschwachsinn.“