Mit leichter Kavallerie und Säbeltanz ins Jahr 2020 - Flachgau24.at - Was ist wann und wo los im FlachgauFlachgau24.at – Was ist wann und wo los im Flachgau
MUSIK

Ein Männerquartett sorgt für gute Laune und tolle Stimmung

Wenn sich vier Männer mit guten Stimmen und einer soliden musikalischen Ausbildung treffen, liegt der Gedanke nahe, gemeinsam etwas zu unternehmen. Im Idealfall entsteht eine neue Gruppe, die sich sehen und hören lassen kann. Genau dies ereignete sich im Januar 2021 im Rösslgut in Zederhaus als Hubert Pfeifenberger mit Stefan Wagger, Opernsänger Max Prodinger und David Pfeifenberger Lungo4 gründete. Dort, wo sich Unterhaltungsmusik und Oper treffen, entsteht Operatic Pop, auch bekannt unter dem Begriff „Popera“ oder „Crossover“. Auf musikalische Begleitung können die vier Sänger auf Wunsch verzichten, gesungen wird im A-capella Chor aber auch zu instrumentaler Musik. Das Programm umfasst bekannte Volkslieder ebenso wie Unterhaltungsmusik und klassische Melodien.



Jedermann unter der 1000-jährigen Linde

Nicht nur in Mondsee steht im Sommer der Jedermann auf der Freiluftbühne. Auch in Faistenau zeigen die Mitglieder des Heimatvereins „Zur Alten Linde“ das Leben und Sterben des reichen Mannes. Und so wie in Mondsee handelt es sich auch in Faistenau um eine Dialektfassung des zeitlosen Klassikers von Hugo von Hofmannsthal. Alle drei Jahre wird in Faistenau gespielt. Und das seit 1955. Als Kulisse dient der malerische Dorfplatz, unter dem Wahrzeichen der 1000jährigen Linde. Über 100 Faistenauer Mitwirkende gestalten diese Aufführungen, die auch stark von volksmusikalischen Einlagen geprägt wird. Premiere ist am 8. Juli. Weitere Vorstellungen finden dann jeden Freitag und Samstag bis 13. August statt. Beginn ist um 21 Uhr. Bereits eine Stunde vorher finden am Dorfplatz Konzerte statt. Bei Schlechtwetter entfällt die Vorstellung.



KUNSTBAZAR

Der vielleicht schönste Kunstbazar der Welt

Der Pariser Kunstbazar an der Seine war vor knapp zwei Jahrzehnten Vorbild für die Salzburger Salzachgalerien, die sich inzwischen zu Österreichs bedeutendstem Open-Air Kunstbazar entwickelt haben und heuer ab 2. Juli noch an neun Wochenenden stattfinden. Entdecken Sie das unvergleichliche Flair der Salzachgalerien und genießen Sie die entspannte Multikulti-Atmosphäre. Schlendern Sie unter Schatten spendenden Bäumen entlang des Salzachufers und erfreuen Sie sich am vielfältigen Angebot dieses beliebten Salzburger Kunstbazars. Alle Termine: 2. / 3. Juli, 16. / 17. Juli, 23. / 24. Juli, 30. / 31. Juli, 6. / 7. August, 13. bis 15. August (3-Tagesmarkt), 20. / 21. August, 27. / 28. August und 24. / 25. September. Öffnungszeiten: Samstag von 10 bis 20 Uhr, sonntags von 10 bis 18 Uhr.



BRAUCHTUM

Mondseer Jedermann

In Mondsee ist Sommer … wenn an den Samstag Abenden im Karlsgarten nach dem Jedermann gerufen wird. Seit mehr als 90 Jahren wird nicht nur auf dem Salzburger Domplatz das Spiel vom „Leben und Sterben des reichen Mannes“ gezeigt. Auch in Mondsee steht alljährlich im Sommer der Jedermann auf der Bühne. Das Besondere daran: In Mondsee wird das Stück von Hugo von Hoffmannstal in einer Mundartversion gezeigt, die vom Dichter Franz Löser stammt und einst von Hugo von Hoffmannstal persönlich freigegeben wurde. Ab 16. Juli stirbt der Jedermann bis zum 27. August jeden Samstag ab 20.30 Uhr auf der Bühne im Karlsgarten. Bei Schlechtwetter übersiedeln die Schauspieler und das Publikum in den Festsaal des Schlosses Mondsee. Weitere Vorstellungen am 23. und 30. Juli, sowie am 13., 20. und 27. August.



MUSIK

Fünf Tage Musik beim NYC Musikmarathon Festival

Das elfte NYC Musikmarathon Festival in Mattighofen wird am 17. August mit der Ausstellung „architektur zeit raum 2010 bis 2020“, einer Talkrunde mit illustren Gästen und viel Musik mit Gernot Bernroider und musikalischen Gästen aus New York und Berlin eröffnet. In den Folgetagen ist mit Kai Strauss & the Electric Blues Allstars bei der Blues Power Night am 18. August einer der erfolgreichsten europäischen Bluesmusiker im Voglpark zu Gast, während das Upper Austrian Jazz Orchestra am 19. August sein neuestes Programm mit dem Londoner Komponisten Ed Puddick bei der Big Band Night vorstellt. Lieder aus dem neuen Album von „JazzBaby!“ (im Bild) präsentieren die deutsche Liedermacherin Stefanie Boltz und Christian Wegscheider bei der Jazz, Soul & Funk Night am 20. August, ehe die international besetzte „Sweet Emma Band“ mit ihrer Frontfrau Chanda Rule diesen Konzertabend vollenden. Der Musik-Marathon wird vervollständigt durch einen kostenlosen Familienmusiktag mit Spielstationen und einem Mitmachkonzert sowie ganztägige Musikworkshops für Jazz-und Popularmusik für Einsteiger und Fortgeschrittene. Die täglich letzte Etappe wird mit Jam Sessions nach den Festivalkonzerten bestritten. Anmeldungen zu den Workshops sowie Festivalkarten auf www.nycmm.kupfticket.at ab 25. Juli in der Stadttrafik Mattighofen.



SPORT

Fallschirmweltcup: bunter Himmel über Thalgau

Die besten Fallschirmspringer der Welt machen vom 25. bis zum 27. August wieder Station in Thalgau. Neben den sportlichen Wettkämpfen, die täglich ab 8 Uhr je nach Witterung auf dem Programm stehen, gibt es auch ein buntes Rahmenprogramm. Am Sportplatz gibt es neben der sportlichen Aktivitäten ein umfangreiches Kinderprogramm mit Hüpfburg, Rutschen, einer Schauübung der Feuerwehr Thalgau und vielem mehr … Außerdem gibt es einen Blaulichttag am Samstag mit Feuerwehr, Polizei, Bundesheer mit Hundestaffel, Bergrettung, ÖAMTC, Rotes Kreuz und viele mehr. 26. August, 19.30 Uhr: Offizielle Eröffnungsfeier mit Einmarsch aller Nationen, den Thalgauer Vereinen und Ehrengästen in Begleitung der Trachtenmusikkapelle Thalgau. Ab 20.30 Uhr Unterhaltung mit der Band „Die Enzianer“ am Marktplatz. 27. August, ab 12 Uhr: Blaulichttag mit zur Schau gestellten Hubschrauber, Schauübung der Feuerwehr Thalgau am Sportplatz, Hundestaffelvorführung der Militärpolizei, Schauübung der Bergrettung St. Gilgen und der Feuerwehr Thalgau am Sportplatz. Ab 20 Uhr Fliegerparty mit „Rondstoa“ am Marktplatz. 28. August, 15 Uhr: Siegerehrung. Verpflegung durch die örtlichen Vereine, sowohl tagsüber am Sportplatz als auch abends am Marktplatz. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen frei.



KABARETT

Ingo Appelt ist der Staats-Trainer

Wenn er kommt, haben die Nörgler Sendepause. Ingo Appelt hat ein Geheimrezept gegen die deutsche Depression gefunden: Es gibt so lange auf die Zwölf, bis die Sonne wieder scheint. Schmerzen werden weggelacht. Schon ein einziger Besuch seines neuen Programms „Der Staats-Trainer“ ersetzt mehrere Jahre Therapie. Und zwar für Männer wie für Frauen. Denn Ingo Appelt gibt der allgemeinen Miesepetrigkeit den Rest. Zur Not auch mit einem gezielten Tritt in den Arsch. Ingo ist nicht mehr nur der Ingo für Männer- und Frauenthemen. Er ist der Ingo für Deutschland. Quasi ein Volks-Ingo für alle Überforderten und Unterbezahlten, alle Angestrengten und Ausgebeuteten. Für alle, die ohne Videotutorial nicht mal mehr eine Dose vorgekochte Nudeln aufkriegen, keine gerade Tapetenbahn an die Wand geklebt bekommen und deren Hunde zuhause längst das Kommando übernommen haben. Wie das alles geht? Ingo Appelt zeigt es uns am 29. August bei seinem Auftritt im Bierkabarett.



KABARETT

Petutschnig Hons: Ich will ein Rind von dir

Religionslehrer, die in der Schule behaupten, Bauern seien schädlicher für die Umwelt als der gesamte Autoverkehr; Nachbarn, die Fleisch um 3,99 Euro auf ihren 1000 Euro teuren Grill werfen; Umweltschützer, die Bauern verklagen, weil deren Kühe auf den Almen Kuhfladen hinterlassen und schlussendlich auch noch der eigene Bruder, der ihm nicht nur sein letztes Sparbuch, sondern auch regelmäßig die Speisekammer leerräumt. Petutschnig Hons hat es wahrlich nicht leicht. Grundsätzlich kuschelweich wie ein Golden Retriever, mit sich und seiner Umwelt im Reinen… wenn da nur nicht seine Mitmenschen wären! Petutschnig Hons ist deshalb so schlagfertig wie Bud Spencer, weil er in seiner Kindheit Kakao mit 5 Zentimeter dicker Haut getrunken hat und weil er damals, bewaffnet mit seinem Sumsi-Regenschirm vom Weltspartag, sich den Weg zum Schulbus zwischen Bären und Wölfen durchkämpfen musste. Seinen 15er Steyr aufgetankt, seine Motorsäge geschmiert und seinen Schlaghammer frisch poliert, reitet der Startenor unter den Landwirten nun durch die Täler Österreichs und serviert seine Pointen und Lieder am Silbertablett.



KABARETT

Wien ist ein Mythos – sagt Joesi Prokopetz

Wien ist ein Mythos. Sagt Joesi Prokopetz und schwärmt weiter: Kein ausufernd komplizierter Mythos, jedoch letztlich rational nicht erfahrbar.Das, was heute typisch Wienerisch heißt, ist ein Lebensgefühl, das sich erst ab einem gewissem Alter, frühestens so um die 55+ einstellt. Man wird missmutig, nörglerisch, intolerant, nostalgisch, kurz: erlangt eine Grundbefindlichkeit, die mit Lebensekel vielleicht zu wuchtig aber umfassend beschrieben ist, in Tateinheit mit dem erhabenen Gefühl rigoroser Gleichgültigkeit und erquickender Dystopie. Wien und die Wiener, gewissermaßen naturwissenschaftlich auf dem neuesten Stand der Forschung. Ohne Klischee, Schmalz oder gar Rücksichtnahme. Durchwirkt und illustriert von Liedern über Wien und die Wiener, jedoch nicht von Wienerliedern.



KABARETT

Django Asül kommt mit „Offenem Visier“

Ganz ohne Scheuklappen und toten Winkel, sondern mit Weitblick und einer gehörigen Portion purer Gaudi präsentiert Django Asül sein aktuelles Programm „Offenes Visier“. Ein Power-Programm für Jederfrau und Jedermann, unheimlich amüsant und unterhaltsam.
Und nein, Django Asül beschäftigt sich in diesem Werk nicht mit Parteien und Politikern, sondern mit den wirklich wichtigen Dingen des Lebens: Solidarität und Nachhaltigkeit. Klingt vielleicht spröde – aber nicht bei Django! Denn er hat begriffen: Die Realität da draußen hat schon lang nichts mehr mit der Wirklichkeit zu tun. Dementsprechend stellt der Kabarettist nicht nur wichtige Fragen, sondern liefert auch Antworten: Wie können wir in Zeiten sozialer Verunsicherung hilfreiche Zeitgenossen sein? Wie kann man fußläufig spannend Urlaub machen und dabei das Klima schonen? Wie muss man heute leben, um später der Demenz zu entkommen? Und wieso trifft Django auf Malta Chinesen, die Griechen sind? Als besonderes Highlight spricht der Niederbayer auch noch über seine erotischen Phantasien. Und warum er regelmäßig karitativ ist – als Immobilienmakler.